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Die Neuere Geschichte Italiens im Internet /
Il Risorgimento italiano in rete

Erstanlage/prima edizione: 15.08.2003, Last Linkcheck: 01.01.2012,
Stand/ultimo aggiornamento: 01.01.2012

Links 3:

Ressourcen im Internet / Risorse in rete

Geschichte und Internet/Storia e Internet, Portale und Linksammlungen/Portali e Collezioni Link,
Datenbanken und Quellensammlungen/Banche Dati e Collezioni Fonti,
Elektronische Lehre/Insegnamento Elettronico, Mailing-Listen/Liste Mailing

Zugang zum übergeordneten Angebot / Accesso al sito intero

Link-Übersicht / Sommario Link

1.   Geschichte und Internet / Storia e Internet

1.1 Deutsche Initiativen / Iniziative Tedesche

1.2 Italienische Initiativen / Iniziative Italiane

2.   Portale und Linksammlungen / Portali e Collezioni Link

2.1 Deutsche Portale / Portali Tedeschi

2.2 Italienische Portale / Portali Italiani

2.3 Internationale Portale / Portali Internazionali

3.   Datenbanken und Quellensammlungen / Banche Dati e Collezioni Fonti

3.1 Deutsche Datenbanken und Quellensammlungen / Banche Dati e Collezioni Fonti Tedeschi

3.2 Italienische Datenbanken und Quellensammlungen / Banche Dati e Collezioni Fonti Italiani

4.   Elektronische Lehre / Insegnamento Elettronico

4.1 Elektronische Lehre im deutschsprachigen Raum / Insegnamento Elettronico di lingua tedesca

4.2 Elektronische Lehre im italienischen Raum / Insegnamento Elettronico di lingua italiana

5.   Mailing-Listen / Liste Mailing

5.1 Deutsche Mailing-Listen / Liste Mailing Tedesche

5.2 Italienische Mailing-Listen / Liste Mailing Italiane

5.3 Internationale Mailing-Listen / Liste Mailing Internazionali




1.   Geschichte und Internet / Storia e Internet
1.1  Deutsche Initiativen / Iniziative Tedesche
  • Informationsplattform Open Access (IP-OA)
    Selbstbeschreibung des Anbieters:
    Die Informationsplattform (IP-OA) will einen einheitlichen und komfortablen Zugang zu den wichtigsten Fragen rund um Open Access bieten und darüber hinaus praktische Hilfestellungen geben - einerseits für Publikationsmöglichkeiten, andererseits für die Implementierung von Open Access-Angeboten im Wissenschaftsbereich. Auf der Informationsplattform werden Konzepte, rechtliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen, konkrete Erfahrungen bei der Umsetzung, Initiativen, Dienste/Dienstleistungsanbieter und Positionspapiere an zentraler Stelle zusammengefasst. Zielgruppen des Angebots sind die Akteure des Wissenschaftsbereichs, insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst, aber auch die Leitungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Infrastrukturdienstleister wie z. B. Bibliotheken und Rechenzentren und nicht zuletzt auch Förderorganisationen und politische Entscheidungsträger. Begleitet wird das Projekt durch einen fachwissenschaftlichen Beirat der sich aus Mitgliedern wissenschaftlicher Fachgesellschaften zusammensetzt.

  • Netzwerk Historische Fachinformatik (NFHI)
    Der seit Mai 2003 bestehende Adressenpool aktiver FachinformatikerInnen verfolgt das Ziel, durch die Bereitstellung einer Adressenliste die Kontaktaufnahme und den Austausch zwischen Historikern zu ermöglichen, die an der Fachinformatik interessiert oder in ihr tätig sind.

  • Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP)
    Das Webangebot des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) des Verleger-Auschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels wurde 1992 zur Förderung des E-Publishing im deutschen Verlagswesen und Buchhandel ins Leben gerufen. Das Web-Angebot informiert über regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen des Arbeitskreises wie auch über technische Detailfragen zum E-Publishing.


1.2  Italienische Initiativen / Iniziative Italiane



2.   Portale und Linksammlungen /
      Portali e Collezioni Link&
2.1  Deutsche Portale / Portali Tedeschi
  • Virtual Library Geschichte
    Das historische Fachportal ist Teil der Virtual Library Deutschland und der Virtual Library History an der University of Kansas, die 1993 als erstes Linkverzeichnis der World Wide Web Virtual Library überhaupt entstand. Deren deutsche Ausgabe bemüht sich um die kommentierte Sammlung von Internet-Angeboten zur deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Das Portal der Virtual Library Geschichte ermöglicht den Zugang zu mehreren chronologisch oder geographisch-thematisch ausgerichteten Sektionen, die sich der wissenschaftlichen Aufbereitung und Bewertung der jeweils relevanten Internet-Angebote widmen. Neben zahlreichen epochal und geographisch-regional orientierten Sektionen zur deutschen Geschichte finden sich auch einige Sektionen, welche die Geschichte anderer europäischer Räume (Skandinavien, Osteuropa) oder gar anderer Kontinente (Nord- und Südamerika) zum Gegenstand haben. VL Geschichte bietet – neben den nützlichen und zum Teil sehr ausführlichen Kommentaren zu den einzelnen Angeboten – selbst keine eigenen Inhalte an, sondern versteht sich ausschließlich als kritischer Linkkatalog. Die Anmeldung neuer Web-Seiten zur Aufnahme in dem Verzeichnis ist über den Betreuer der jeweils zuständigen Sektion vorzunehmen. Das italienische Pendant zur VL Geschichte ist der VL Italian History Index.

  • Clio-online. Fachportal für die Geschichtswissenschaften, Berlin
    Clio-online ist Teil von Vascoda, dem Kooperationsverbund der deutschen Virtuellen Fachbibliotheken im Internet, dessen Arbeit nun von den Sammelgebieten der deutschen Bibliotheken übernommen wurde. Das großangelegte Kooperationsprojekt Clio-online bemüht sich mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Humboldt-Universität zu Berlin um den längerfristigen Aufbau einer zentralen „gateway site“ für die historischen Wissenschaften im deutschsprachigen Raum. Das historische Fachportal bietet dem Nutzer mittels eines Webverzeichnisses, eines Institutionenverzeichnisses und einer Metasuchmaschine Zugang zu einer großen Bandbreite historischer Ressourcen und Datenbanken, Publikationen und Zeitschriften, Archiv- und Museumsbeständen im Internet. Das übergreifende Ziel besteht in der Entwicklung und Bereithaltung einer angemessenen technischen Infrastruktur, die eine intensivere Nutzung des Internets in den Geschichtswissenschaften ermöglicht. Dabei steht der Aufbau von Foren zur Fachkommunikation, von miteinander vernetzten Gateways und Themenportalen sowie einer historischen Metasuch-Maschine im Vordergrund. Auch soll die Praxis des elektronischen Publizierens in den Geschichtswissenschaften durch die Entwicklung von Verfahren zur langfristigen Archivierung der veröffentlichten Texte gefördert werden. In diesem Zusammenhang hat das Projekt in Zusammenarbeit mit H-Soz-u-Kult bereits die Hybridzeitschrift „Historische Literatur“ und die Schriftenreihe „Historisches Forum“ realisiert. Das Zentrum für Zeithistorische Forschung publiziert als Projektpartner von Clio-online die Zeitschrift „Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History“. Das Projekt kann auf die Zuarbeit von elf Partnereinrichtungen zählen, zu denen neben der Humboldt-Universität zu Berlin auch das historische Kommunikationsnetzwerk „H-Soz-u-Kult“, die Zeitschrift „Jahresberichte für die deutsche Geschichte“ (JDG), die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und die Staatsbibliothek zu Berlin gehören.

  • Clio-online Guide Italien
    Der von Dr. Malte König im Auftrag von Clio-online verfasste Guide stellt eine nützliche Einstiegshilfe in die italienischen Online-Angebote zur Geschichte Italiens im 19. und 20. Jahrhundert dar. Der Guide gibt sowohl Auskunft über die bedeutendsten übergreifenden Portale und einige thematischen Angebote als auch über im Internet bereits zugängliche Primärquellen. Er informiert weiterhin über bibliotheks- und archivbezogene Internetangebote, die die Suche nach Literatur und Archivalien aus der Ferne erheblich erleichtern können. Die Vorstellung institutioneller Ansprechpartner in Italien rundet den Guide ab, für den man sich eine regelmäßige Aktualisierung und Ergänzung wünscht.

  • historicum.net, München: Länderportal Italien
    Das Länderportal Italien des vormaligen „Server Frühe Neuzeit“ (SFN), seit 2001 „historicum.net“, an der Universität München offeriert eine detaillierte Linksammlung zu historischen Internet-Ressourcen. Neben Verweisen zu Archiven und Bibliotheken, Tagespresse und Zeitschriften sowie Vereinigungen und Forschungsprojekten in Italien wartet das kommentierte Verzeichnis mit manchem interessanten Link zu einzelnen historischen Disziplinen wie die Regional- oder die Familiengeschichte auf. Überdies eröffnet es einen Zugang zu den Rezensionen, die in den ebenfalls von „historicum.net“ betreuten Online-Zeitschriften „Sehepunkte“, „Perform“ und „Kunstform“ mit Bezug zur italienischen Geschichte erscheinen. Das Angebot reflektiert naturgemäß die Vorgeschichte des Mutterportals, so dass es in einigen Rubriken eine deutliche Schwerpunktsetzung auf die Frühe Neuzeit und eine Vernachlässigung der nachfolgenden Epochen aufweist. Der schrittweise Ausbau des vormaligen SFN zu einem umfassenden Portal der Geschichts- und Kunstwissenschaften im Internet lässt jedoch auch für dieses Unterportal von „historicum.net“ eine substantielle inhaltliche Erweiterung erwarten.

  • Bayerische Staatsbibliothek, München: Informationsweiser Geschichte
    Die Datenbank wird seit 2001 in Koordination mit einem ähnlichen Portal der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen aufgebaut und soll dem Nachweis von Internet-Ressourcen dienen, die für die Sondersammelgebiete beider Bibliotheken von Relevanz sind. Für die Bayerische Staatsbibliothek bemüht sich der Informationsweiser seither um die Erschließung von Web-Ressourcen zu den Münchener Sondersammelgebieten, unter die auch die Geschichte Italiens fällt. Die Suche über das „Verzeichnis“ ermöglicht unter der Rubrik „Geschichte nach Epochen und Räumen“ auch den Zugang zu Web-Ressourcen für die Geschichte Italiens, die nach Epochen von der Antike bis zur frühen Neuzeit sowie einer epochen- und themenübergreifenden Rubrik aufgegliedert werden.

  • Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen: History Guide
    Der Göttinger Informationsdienst stellt das Pendant zum Münchener Informationsweiser Geschichte dar.


2.2 Italienische Portale / Portali Italiani
  • WWW Virtual Library: Italian History Index
    Der Index wird seit 1995 von der Bibliothek und von der Historischen Abteilung des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz aufgebaut und ist seit 1999 an das Netzwerk der „WWW VL History“ angeschlossen, die seit 1993 als erstes Linkverzeichnis der „World Wide Web Virtual Library“ überhaupt betrieben wird. Seit kurzem ist das Linkverzeichnis zur italienischen Geschichte auch Teil des „WWW Virtual Library European History Project“ das unter der Leitung von Dr. Serge Noiret am Europäischen Hochschulinstitut Florenz aufgebaut wird. Der Index sammelt Internet-Seiten zur Geschichte Italiens, ob italienischen oder anderen Ursprungs. Neben der durch Serge Noiret betreuten Zentralseite bestehen unterschiedliche Unterabteilungen - momentan zur Geschichte des Mittelalters, der Anthropologie und des Militärs sowie zum E-Teaching und E-Learning -, die von verschiedenen, bisher ausschließlich italienischen Wissenschaftlern betreut werden. Gemäß den VL-Richtlinien gliedert sich der Inhalt des Verzeichnisses einmal nach Referenzen im Internet (wie Gateways, elektronische Zeitschriften und digitalisierte Archivbestände), dann nach chronologischen (antike, mittelalterliche, frühneuzeitliche und neuere Geschichte) und geographischen (Nord-, Mittel- und Süditalien) Zugängen zu den Internet-Ressourcen der Geschichte Italiens. Eine weitere Rubrik listet italienische Suchmaschinen, Buchhändler und Verleger sowie Universitäten und Institutionen auf. Der „VL Italian History Index“ kann als der zentrale epochenübergreifende Linkkatalog zur italienischen Geschichte betrachtet werden. Während die zentrale Eingangsseite aktuellsten Datums ist und insbesondere die Angebote zur neueren Geschichte nach wenigen Monaten eine Aktualisierung zu erfahren scheinen, wurden jedoch viele andere Unterabteilungen und Seiten des Indexes seit vielen Monaten, zum Teil seit über einem Jahr nicht mehr verändert und aktualisiert. Das deutsche Pendant zum VL Italian History Index ist die VL Geschichte.

  • Storia della Città
    Das Portal bietet den Studenten und Forschern der Stadtgeschichte einen Zugang zu unterschiedlichen Aspekten und Materialien der Stadtgeschichtsschreibung wie Forschungsmethoden, Bibliographien, Archivbestände und Ressourcen im Internet. Guidoni, 1976-1993 Gründer und Herausgeber der gleichnamigen Mailänder Zeitschrift und ausgewiesener Experte der Disziplin, koordiniert die am „Dipartimento di Architettura e Analisi della Città“ seiner Universität betreuten Forschungsdoktorate zur Stadtgeschichte, die im Rahmen dieser Web-Präsentation ebenfalls vorgestellt werden. Das Portal versteht sich auch als Angebot der seit 1986 in Rom bestehenden Forschervereinigung „Storia della Città“, über deren Veranstaltungen und Tagungen es informiert.

  • StoriaOnline / Internet e Storia (IS)
    Es handelt sich um ein Portal des freiberuflichen Mediävisten Angelo Gambella (Rom), das Zugang zu unterschiedlichen, thematisch geordneten historischen Web-Präsentationen gewährt. Gambella betreibt außerdem das elektronische Journal „StoriaOnline“, unterhält eine Diskussionsliste und veranstaltet regelmäßige Tagungen und Workshops zum Thema „Internet e Storia (IS)“. Außerdem ist er Präsident des „Medioevo Italiano Project (MIP)“, eines Subportals zur Italienischen Mittelalterforschung. Zu all diesen Teilprojekten eröffnet das Portal einen Zugang.

  • Altreitalie. Portale di studi sulle migrazioni italiane, Torino
    Das Portal ist der Zeitschrift „Altreitalie. Rivista internazionale di studi sulle popolazioni di origine italiana nel mondo“ und dem „Centro di documentazione sulle popolazioni e le culture d'origine italiana nel mondo“ zuzurechnen, die Teil eines langjährigen Forschungsprojektes zur italienischen Emigrationsgeschichte der Fondazione Giovanni Agnelli in Turin sind. Die Internetpräsenz bietet den Online-Zugang zum Bestandskatalog der Spezialbibliothek des Dokumentationszentrums sowie zu einer historischen Fotodatenbank an. Weiterhin finden sich dort eine Bibliografie, ein Linkkatalog und andere Materialien zur Emigrationsgeschichte. Eine Datenbank ermöglicht Nachkommen von Emigranten die Suche nach personenrelevanten Daten in den Einwanderungsregistern von New York, Buenos Aires und Vitoria.


2.3  Internationale Portale / Portali Internazionali



3.   Datenbanken und Quellensammlungen /
      Banche Dati e Collezioni Fonti
3.1 Deutsche Datenbanken und Quellensammlungen /
      Banche Dati e Collezioni Fonti Tedeschi
  • GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Historische Sozialforschung
    Diese Dienstleistung der „Gesellschaft sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen“ (GESIS) archiviert und verwaltet Forschungsdaten der Historischen Sozial- und Wirtschaftsforschung. Historikern und Forschern wird hier eine technisch zuverlässige Möglichkeit und ein wissenschaftlich ausgewiesener Ort zur elektronischen Publikation ihrer Datenbanken und Forschungsergebnisse angeboten, wobei die Beachtung der Autorenschaft garantiert wird und für den Datengeber keine Kosten anfallen. Die bereits archivierten Materialien sind über eine Kurzbeschreibung im Gesamtverzeichnis des Archivs recherchierbar.


3.2  Italienische Datenbanken und Quellensammlungen /
       Banche Dati e Collezioni Fonti Italiani
  • Internet Culturale
    Das Portal der Biblioteca digitale italiana und des Network turistico culturale wurde mit öffentlichen Mitteln durch den Istituto centrale per il Catalogo Unico delle Biblioteche italiane e per le Informazioni Bibliografiche (ICCU) aufgebaut, der wiederum als bibliographischer Informationsdienst des Ministero per i Beni e le Attività culturali fungiert. Die Initiative verdankt sich also der staatlichen Kulturpolitik und verfolgt das doppelte Ziel des digitalen Schutzes und der besseren Nutzbarkeit kultureller Güter. Das Angebot stellt in der Tat nicht nur Texte und Bilder von literatur- und kulturhistorischem Wert in digitaler Ansicht online zur Verfügung, sondern erlaubt nach einer zweiten Entwicklungsphase auch deren kostenpflichtigen Bezug über ein E-Commerce-System. Die Website ermöglicht neben dem einfachen digitalen Zugang zu traditionellen Dokumenten auch thematische Zu- und Rundgänge („Collezioni digitali“), die über „Mostre“, „Viaggi nel testo“, „Itinerari turistico-culturali“ oder „Percorsi 3D“ überraschende Überblicke über das Werk einzelner Autoren oder Musiker, über einzelne Institutionen oder über einzelne Monumente und Kunstwerke bieten. Über die Rubrik „Ricerca Bibliografica“ erhält man Zugang zur neuen Version des gesamtitalienischen Opac Servizio Bibliotecario Nazionale.

  • Bibliografia storica nazionale
    Die von der Giunta storica nazionale bzw. ihrer Vorgängerinstitution seit 1942 (Berichtsjahr 1939) publizierte Bibliografia storica nazionale beruht auf der jährlichen Durchsicht der Bibliografia Nazionale Italiana, in der die Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze ihre Sammlung an Monografien und Tagungsbänden aufnimmt. Die Bibliographie berücksichtigt außerdem die in zahlreichen Fachzeitschriften erschienenen Aufsätze. Somit handelt es sich um die umfassendste und aktuellste Bibliographie zur historiographischen Produktion Italiens, die alle Epochen und Themen der Geschichtsschreibung berücksichtigt. Seit dem Berichtsjahr 2000 wird die Bibliographie ausschließlich digital und online angeboten.

  • L'Emeroteca Digitale (Biblioteca Nazionale Braidense), Milano
    Die Initiative der Mailänder Nationalbibliothek Biblioteca Braidense (BNB) bemüht sich um die digitale Bereitstellung ihres historischen Periodika-Bestandes. Seit März 2003 ist der Service öffentlich im Internet zugänglich, wo derzeit 632 periodische Schriften (die ältesten stammen vom frühen 19. Jahrhundert wie etwa die Biblioteca Italiana, 1816-1840) einsehbar sind. Die Seite bietet über einen alphabetischen Titelkatalog, der auch Auskunft über Erscheinungsdauer und den Erscheinungsort der Periodika gibt, Zugang zu den einzelnen Schriften. Diese können auch mittels einer Suchmaske nach Titel, Erscheinungsort, dem vorhandenen Jahrgang usw. aufgespürt werden. Eine weitere Suchmaschine ermöglicht außerdem die Suche nach einzelnen Titeln oder Heften. Wurde eine Zeitung oder Zeitschrift aufgefunden, können über das Inhaltsverzeichnis der einzelnen Hefte gezielt Artikel abgerufen werden. Einige urheberrechtlich geschützten Texte sind nur von den Terminals der BNB bzw. angeschlossener Institutionen aus einsehbar.

  • Immagini di storia
    Das Turiner Unternehmen Zadìg bietet Museen und Archiven die Möglichkeit, sich mit einer Auswahl ihrer historischen Bildquellen einem breiteren Publikum vorzustellen. Die Website ermöglicht einen Zugang zu den Bildern einmal über den Ort bzw. die einzelnen Institutionen wie etwa das Archivio Storico Fiat (Torino), das Museo Civico del Risorgimento (Bologna), das Museo del Risorgimento (Milano) oder das Museo Napoleonico (Roma). Hier findet man eine Kurzinformation über Geschichte und Konzeption des Museums oder Archivs und direkten Zugang zu ausgewählten historischen Bildmaterialien, die zur Sammlung der betreffenden Institution gehören. Zum anderen gibt es auch einen epochenspezifischen Zugang zu den Bildquellen, der von der Spätantike bis zur italienischen Nachkriegszeit reicht, wobei jeweils eine Unterabteilung auch für die napoleonische Zeit, das Risorgimento und das liberale Italien bis zum Ersten Weltkrieg reserviert wurde. Als Service kann der Nutzer einen kostenlosen Newsletter abonnieren, der über Aktualisierungen und neu aufgenommene Bildquellen informiert. Ein deutschsprachiges Partnerportal wird unter dem Titel „Geschichte im Bild“ betrieben.




4.   Elektronische Lehre / Insegnamento Elettronico
4.1  Elektronische Lehre im deutschsprachigen Raum /
       Elettronico di lingua tedesca
  • „Ad fontes“ – Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv
    Die an der Universität Zürich angesiedelte Lehrinitiative bietet Studierenden und Historikern eine gezielte Heranführung an den Archivbesuch. In Anknüpfung an die neuen Methoden des E-Learning kann der Umgang mit und die Auswertung von handschriftlichen Archivalien über Online zugängliche Lernmodule praxisnah gelernt werden. Das Internet-Lehrprogramm steht allen Benutzern offen.


4.2  Elektronische Lehre im italienischen Raum /
       Insegnamento Elettronico di lingua italiana




5.   Mailing-Listen / Liste Mailing
5.1  Deutsche Mailing-Listen / Liste Mailing Tedesche
  • Informations- und Kommunikationsnetzwerk H-Soz-u-Kult, Berlin
    Das 1996 am Institut für Geschichtswissenschaften der Berliner Humboldt-Universität ins Leben gerufene Informations- und Kommunikationsnetzwerk stellt mit über 20.000 E-Mail-Abonnenten (Januar 2012) das größte moderierte Netzwerk seiner Art für Historiker im deutschsprachigen Raum dar. Der Kommunikations- und Fachinformationsdienst für die Geschichtswissenschaften operiert unter dem Dach von H-Net, das an der Michigan State University Internet-Netzwerke der Geistes- und Sozialwissenschaften organisatorisch betreut und technisch-logistisch unterstützt. HSozKult ist weiterhin Teil des Kooperationsverbundes Clio-online. Als zentraler Dienst bietet die Rezensionsabteilung unter der Betreuung ausgewählter Fachredakteure rund 750 Besprechungen von fachrelevanten Veröffentlichungen (Printpublikationen, CD-ROMs, Websites, Ausstellungen) im Jahr an. Zum Spektrum der regelmäßig bereitgestellten Fachinformationen zählen außerdem Tagungsberichte, aktuelle Inhaltsverzeichnisse der einschlägigen Fachpresse, Veranstaltungshinweise sowie Ausschreibungen von Stellen und Stipendien. Der Informationsdienst veröffentlicht weiterhin fachliche Anfragen. Von besonderem Interesse ist auch die Rubrik „Websites“, unter der auf der Internetpräsenz von HSozKult die Besprechungen und Hinweise, die sich auf geschichtswissenschaftliche Projekte im Internet beziehen, gesammelt und archiviert werden. Die Abonnenten erhalten die Fachinformationen mehrmals täglich per E-Mail zugesandt. Darüber hinaus sind alle Informationen auch auf der Internetpräsenz von HSozKult und längerfristig im dortigen Archiv zugänglich. Die Rezensionen werden auch in gedruckter Form unter dem Titel „Historische Literatur“ herausgegeben. Das Netzwerk bietet gelegentlich auch entsprechende Informationen über aktuelle deutschsprachige Forschungen und Projekte zur italienischen Geschichte an.


5.2  Italienische Mailing-Listen / Liste Mailing Italiane


5.3  Internationale Mailing-Listen / Liste Mailing Internazionali
  • Informations- und Kommunikationsnetzwerk H-Italy, Pennsylvania u. a.
    H-Italy wird als Kommunikations- und Fachinformationsdienst zur italienischen Geschichte vom Mittelalter zur Zeitgeschichte unter dem Dach von „H-Net Humanities & Social Sciences OnLine“ betrieben, das seinen Sitz an der Michigan State University hat. Ähnlich wie das deutschsprachige Netzwerk H-Soz-u-Kult wartet H-Italy mit vielfältigen Informationen wie Rezensionen, Veranstaltungshinweisen, Stellenangeboten und fachlichen Anfragen und Diskussionen auf, die regelmäßig per E-Mail an die Abonnenten der Liste versandt werden, aber auch direkt auf der Internet-Präsenz des Dienstes eingesehen werden können. Obwohl das Netzwerk vom Anspruch her zweisprachig, englisch und italienisch, ist und durch die italienische Historikervereinigung SISSCO gesponsert wird, weist der Großteil der Kommunikation und Aktivitäten eindeutig darauf hin, dass sich der Schwerpunkt des Abonnenten- und Teilnehmerkreises auf den angelsächsischen, ja eigentlich US-amerikanischen Raum beschränkt. Beiträge in italienischer Sprache oder gar aus der italienischen Forschungswelt selbst sind äußerst rar. Die Liste spiegelt vielmehr die Zusammenhänge, Probleme und Fragestellungen US-amerikanischer Historiker wider, die sich mit der Geschichte Italiens befassen und/oder ihresgleichen mitunter auch an ihren Vorbereitungen einer Forschungsreise in jenes Land partizipieren lassen. Auch wenn die Liste aus diesen Gründen weniger den Stand der italienischen Forschungen zur Geschichte Italiens wiedergibt, so vermittelt sie doch einen erhellenden Einblick in die Lehre und Forschung zu diesem Gegenstand jenseits des Atlantiks.

  • Diskussionsliste ASMI, Cambridge-Leicester
    Die Mailing-Liste wird von der „Association for the Study of Modern Italy“ (ASMI) und dem Italienisch-Department der Universität Leicester ohne moderierende Eingriffe betrieben. Die einzelnen Beiträge und Auseinandersetzungen zur Geschichte Italiens können in derem Online-Archiv nach Datum, Autor oder Thema nachrecherchiert werden. Die Dokumentation beginnt im November 1998 und reicht bis in den jeweils aktuellen Monat. Entsprechende Formulare ermöglichen außerdem das Abonnieren der Liste.

  • Scholarly discussions in any field of Italian studies, Leicester
    Die seit Dezember 1996 bestehende Mailing-Liste widmet sich der Erforschung der Sprache, Literatur und Kultur Italiens. Sie wird vom Italienisch-Department der Universitä Leicester und der „Society for Italian Studies“ unterhalten, die jedoch nicht moderierend in den Diskussionsprozess eingreifen. Das Archiv der Liste bietet Beiträge, Anfragen, Veranstaltungshinweise seit der Gründung bis zum jeweils aktuellen Monat, die vorwiegend entsprechende Initiativen im angelsächsischen Sprachraum dokumentieren. Ermöglicht wird hier auch die Subskription.



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Link-Übersicht / Sommario Link

Zugang zum übergeordneten Angebot / Accesso al sito intero


Werner Daum, Links 3: Ressourcen im Internet / Risorse in rete, in: http://www.risorgimento.info/vl/links3.htm,
Erstanlage / prima edizione: 15.08.2003, Last Linkcheck: 01.01.2012,
Stand / ultimo aggiornamento: 01.01.2012
© 2003-... Risorgimento – Perspektiven der Forschung / Prospettive di ricerca